Die Kosten für die Festlegung des Zinssatzes, der für
Ihre Hypothek abgeschlossen wird

Beim Erkundigen über eine Hypothek kann Ihnen der Darlehensgeber eine Quotierung über Zinssatz und Punkte für Ihre Hypothek geben (zusätzliche Gebühren, die vom Darlehensgeber in Rechnung gestellt werden, werden normalerweise vom Darlehensnehmer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bezahlt). Diese Angaben repräsentieren jedoch nur die Konditionen, die zum Zeitpunkt der Quotierung verfügbar waren. Sie könnten eventuell zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht mehr verfügbar sein (was unter Umständen Wochen oder Monate später sein kann). Um sicherzustellen, dass der Zinssatz und die Punkte zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Gleichen sind, wie zum Zeitpunkt der Quotation, müssen Sie den Zinssatz festlegen (auch bekannt als Zinssatzfestlegung oder Zinssatzfestsetzung).

Lassen Sie sich eine schriftliche Vereinbarung geben

Den Zinssatz freigeben

Käufer entscheiden sich "das Darlehen freizugeben", wenn sie unter der Annahme stehen, dass der Zinssatz nach dem Zeitpunkt ihres Darlehensantrags und vor Vertragsabschluss fallen wird. Das Risiko dabei ist, dass Zinssätze dabei nicht nur fallen, sondern vielmehr auch steigen können und dadurch die Hypothekenratenzahlungen erhöhen können.
 

Die meisten Darlehensgeber erklären sich bereit, sich schriftlich auf einen Hypothekenzinssatz, über einen begrenzten Zeitraum, festzulegen, während Ihr Darlehensantrag bearbeitet wird - dies wird als "Zinssatzfestlegung" bezeichnet.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, einen Zinssatz festzulegen, ist es am besten, wenn Sie mit einem Darlehensgeber zusammenarbeiten, der Ihnen eine schriftliche Vereinbarung über die Festlegung des Zinssatzes gibt. Versichern Sie sich, dass Sie diese Vereinbarung aufmerksam durchlesen, denn manche Festlegungsvereinbarungen werden durch Vorkommnisse oder Handlungen, die Sie nicht kontrollieren können, verändert - wie zum Beispiel Änderungen in der maximalen Zinsrate für ein durch das VA garantiertes Darlehen.

Festlegungsoptionen

Die folgenden Festlegungsoptionen sind bei Kreditinstitutionen üblich. Stellen Sie sicher, dass Sie die Darlehensgeber, die Sie in Erwägung ziehen, danach fragen, welche Festlegungsoptionen sie anbieten.

  • Festlegung des Zinssatzes und der Punkte.
    Dies bietet Ihnen ein klares Verständnis, wie viel Ihre Hypothek kosten wird. Weder Ihr Zinssatz, noch Ihre Punkte werden sich während der Festle gungsperiode erhöhen. Dies schützt Sie vor steigenden Marktkonditionen.

  • Festlegung des Zinssatzes und Freigebung der Punkte.
    Ihr Zinssatz ist festgelegt und wird sich während der Festlegungsperiode nicht ändern, während Ihre Punkte, je nach Lage des Marktes, steigen oder fallen können. Bei dieser Option erlaubt Ihr Darlehensgeber Ihnen eventuell, die Punkte zu den gegenwärtigen Marktkonditionen im Zeitraum zwischen Abgabe des Darlehensantrags und Vertragsabschluss festzulegen.

Freigebung des Zinssatzes und Freigebung der Punkte.

Dies bietet Ihnen die Option, den Zinssatz im Zeitraum zwischen Abgabe des Darlehensantrags und Vertragsabschluss festzulegen. Diese Option setzt Sie der Gefahr aus, dass Zinssätze und Punkte steigen können, was für Eigenheimerwerber mit begrenztem Budget nicht das Beste ist.

Die Kosten für die Festlegung des Zinssatzes

Für einen Darlehensgeber ist es nicht ungewöhnlich, eine Gebühr für die Festlegung des Zinssatzes und der Punkte in Rechnung zu stellen. Diese Gebühr kann je nach Zeitraum, für die Sie den Zinssatz festlegen wollen (die Festlegungsperiode), verschieden sein.

Die Gebühr kann zum Zeitpunkt der Zinssatzfestlegung in Rechnung gestellt werden (und ist selten rückerstattungsfähig, wenn Sie Ihren Antrag zurückziehen, Ihr Kreditantrag verweigert wird oder Sie das Darlehen nicht abschließen) oder sie kann auch zu Ihren Abschlusskosten hinzugefügt werden. Der Betrag der Gebühr und der Zeitpunkt, zu dem die Gebühr in Rechnung gestellt wird, ist von Darlehensgeber zu Darlehensgeber verschieden.

Die Festlegungsperiode

Die meisten Darlehensgeber bieten Festlegungszeiträume von 30 bis 60 Tagen an. Manche Darlehensgeber bieten nur kurze Festlegungsperioden an. Und andere wiederum bieten eventuell längere Festlegungszeiträume an (Sie können mit höheren Gebühren für längere Festlegungszeiträume rechnen).

Der Festelegungszeitraum sollte lange genug sein für den Darlehensgenehmigungsprozess und Eventualitäten, die den Vertragsabschluss verzögern könnten.

Das Ablaufdatum der Festlegungsperiode

Sollten unvorhergesehene Umstände den Abschluss des Darlehens noch vor dem letzten Tag der Festlegungsperiode verhindern (egal, ob Sie durch Sie oder durch andere - einschließlich des Darlehensgebers - verursacht wurden), verlieren Sie den Zinssatz und die Punkte, die festgelegt wurden. Unter diesen Umständen werden üblicherweise aktuelle Zinssätze und Punkte berechnet. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Darlehensgeber noch vor Abschluss Ihrer Festlegungsperiode nach den Zinssätzen und Punkten fragen, die berechnet werden, sollte das Darlehen nicht vor Ablauf der Festlegungsperiode abgeschlossen werden.